Künstlerischer Werdegang & Lebensstationen

HELMUT SYMMANGK Maltisch 01.06.2018 © Foto Margit Symmangk

HELMUT SYMMANGK im Gartenatelier Meißen 2011 Holzplastik „Großer Engel“ und verschiedene Stillleben mit Quitten © Foto Uwe Quicker 2011

ELLINOR und HELMUT SYMMANGK 1953 HELMUT SYMMANGK Fischerboot am Strand Heiligendamm 1954 Lithografie © Foto-Studio Arppe Schwaan 1953

HELMUT SYMMANGK Maltisch 01.06.2018 © Foto Margit Symmangk
Künstlerbiografie HELMUT SYMMANGK 1931–2018
1931
HELMUT Franz SYMMANGK geboren am 06.08.1931 in Stimmersdorf Tschechien
Vater, EMIL SYMMANGK (1907–1984) Möbeltischler; Mutter, MARIE SYMMANGK (1909–1993) Arbeiterin
Heirat der Eltern 1931
1932
Geburt der Schwester Hildegard Dörfel geb. Symmangk
1931 – 1946
Kindheit und Jugend in Stimmersdorf und Obergrund (Tetschen-Bodenbach), Waldarbeiter, möchte Förster werden
1946
Begegnung mit dem Maler EMIL HILLE (1910–1988) und erste Arbeiten
Sept. 1946
Umsiedlung der ganzen Familie nach Schwaan in Mecklenburg, Arbeit als Hilfsarbeiter
1947 – 1950
Ofensetzer-Lehre und Ausbildung in der Berufsschule Güstrow, Arbeit als Ofensetzergeselle
1950 – 1953
Studium der Grafik an der Fachschule für Angewandte Kunst Wismar, Heiligendamm (FAK) bei HANS SCHLAPMANN
1951 – 1954
ELLINOR SYMMANGK – Studium Keramik an FAK bei IRMFRIED LIEBSCHER und FRANZ WILLERT
1952
Heirat mit ELLINOR SYMMANGK, geb. Quicker 1931 Leobschütz Oberschlesien, umgesiedelt nach Feldberg in Mecklenburg
1953 +
Geburt und Tod der Tochter Renate +
1954
Assistenz an der FAK Heiligendamm bei HANS SCHLAPMANN (1920–1975)
1954 – 1959
Studium Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee bei TONI FLORENCE MAU u. KURT ROBBEL (1909–1986)
Beginn der Freundschaften mit RONALD PARIS und KLAUS ROENSPIESS
1954 – 1958
ELLINOR SYMMANGK – Studium Keramik Kunsthochschule Berlin-Weissensee bei WOLFGANG HENZE u. RUDOLF KAISER
ab 1959
Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR (1959–1990)
1960
Auftragsarbeiten
1958 – 1960
ELLINOR SYMMANGK – Anstellung im Porzellanwerk Lettin bei Halle
1960 – 1963
Mitarbeiter für Lithografie an den Zentralen Werkstätten für Grafik in Berlin bei FRITZ DÄHN
er druckt für u.a. RONALD PARIS, HANS VENT, NIEMEYER-HOLSTEIN, ARNO MOHR, RENÉ GRAETZ, HERBERT SANDBERG
1960 – 1990
ELLINOR SYMMANGK – Anstellung im WTK (Wissenschaftlich-Technischer Betrieb Keramik) Meißen als Industrieformgestalterin
ab 1963
Freiberuflicher Maler und Grafiker in Meißen, Geburt des Sohnes Ronald
1966 – 1968
Meisterschüler an der Akademie der Künste der DDR in Berlin bei OTTO NAGEL (1894–1967) u. BERT HELLER (1912–1970)
1966
Kunstpreis der Stadt Meißen für HELMUT SYMMANGK
1967
Dreimonatige Studienreise in die damalige Sowjetunion, Geburt der Tochter Margit
1968 – 1978
Auftragsarbeiten u.a. Wandbilder, Mosaiken, Glasfenster, Porzellanfries für das WTK Meissen
1978 – 1984
Restaurator beim Wiederaufbau der Semperoper Dresden (Lünetten, Ornamente, Plafond, Figurengruppen)
1983 – 1984
Mitarbeit am Panoramabild „Bauernkrieg“ von WERNER TÜBKE in Bad-Frankenhausen
1984
Restaurierung von historischen Tapeten im Schloß Branitz (Fürst-Pückler-Schloß)
1984 +
Tod des Vaters, Emil Symmangk +
1984 – 1992
Dozent im Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
1990
Aufgabe des Ateliers und der Druckwerkstatt in Meißen, danach keine Druckgrafiken mehr
ab 1992
Dozent an der Jugendkunstschule in Meißen
1993 +
Tod der Mutter, Marie Symmangk +
1991 – 2003
Reisen nach Frankreich u.a. Paris, Italien und in die Schweiz
23.03.2004 +
Tod der Ehefrau ELLINOR SYMMANGK +
01.06.2010 +
Tod des Sohnes Ronald Symmangk (Geologe Freiberg Sachsen) +
Dez. 2014 – 2018
Umzug zu seiner Tochter Margit und ihrem Partner nach Gauting bei München, Oberbayern
2015 – 2018
Letzte Schaffensjahre von HELMUT SYMMANGK, diszipliniert zeichnet und malt er jeden Tag vor der Natur,
neben zahlreichen Skizzen entstehen Alpenbilder, Landschaften, Stillleben, Badende von Iffeldorf
10.06.2018 +
HELMUT SYMMANGK verstirbt nach kurzer schwerer Krankheit (01.06. – 10.06.) im Klinikum Starnberg.
Beisetzung am 29.06.2018 auf dem Frauenkirchfriedhof in Meißen an der Seite von ELLINOR SYMMANGK